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Die unbekannte Rolle des Webhostings im Kampf gegen den Klimawandel

Webhosting sorgt für besonders starken Co2-Ausstoß: Die immensen Datenmengen, welche gespeichert und verarbeitet werden müssen, verbrauchen große Mengen an Energie. Umso wichtiger ist es daher, in diesen Prozessen ökologische Verbesserungen zu implementieren.

Überblick über den Anteil des Webhostings

Woran denken Sie, wenn es um die Hauptverursacher des Klimawandels geht? Wahrscheinlich kommen Ihnen zunächst Kohlekraftwerke, Autos oder Fleisch in den Sinn. Doch tatsächlich steigt der Anteil der Co2-Emissionen durch die IT-Branche im Zuge der Digitalisierung stetig an, hat mittlerweile den Ausstoß der globalen Luftfahrtbranche übertroffen. Dabei haben Server zusammen mit den persönlichen Endgeräten den größten Anteil an den Emissionen klimaschädlicher Gase. Dies trifft auf eine immer intensivere Internetnutzung der Weltbevölkerung und dadurch steigendem Datentransfer: Schätzungen rechnen hier von einem jährlichen Anstieg von 25%. Der Anteil des Internets am Klimawandel wurde lange vernachlässigt. Doch bereits eine einfache Google-Anfrage produziert am Ende sieben Gramm Co2. Hört sich zunächst nicht nach viel an, schlägt jedoch bei fast fünf Milliarden Internetnutzern stark ins Gewicht. Tendenz steigend. Daher können und müssen Websites und das Webhosting durchaus eine Rolle bei dem Schutz des Klimas machen. Es existieren bereits umfassende Überlegungen und Konzepte, die Klimaverträglichkeit von Websites zu steigern: Das fängt bereits bei dem Coding an: Effiziente Datenmengen führen zu geringerem Datentransfer und verringerten Rechenleistungen. Somit gelingt es auch uns, bereits die Basics der Website nachhaltig zu gestalten.

Wege zur Reduzierung der CO2-Emissionen

Webhosting sorgt für besonders starken Co2-Ausstoß: Die immensen Datenmengen, welche gespeichert und verarbeitet werden müssen, verbrauchen große Mengen an Energie. Umso wichtiger ist es daher, in diesen Prozessen ökologische Verbesserungen zu implementieren: Denn es sind vor allem die Milliarden Kilowattstunden an Strom, welche die Serverfarmen verbrauchen und die beim ökologischen Fußabdruck ins Gewicht fallen. Daher ist der Ursprung dieser Energie entscheidend; die Verwendung von nachhaltigem Strom essentiell. Aus diesem Grund setzen wir auf umweltfreundliche Wasserkraft: Unsere Serverprovider beziehen ihren Strom von der TÜV-zertifizierten Energiedienst AG, die 100% ihrer Energie aus Wasserkraft bezieht. Auch Hardware spielt eine Rolle: Die Energieeffizienz der verwendeten Komponenten bei den verschiedenen Hosting Prozessen spielt eine große Rolle. Per interner Messungen stellen unsere Serverprovider den Stromverbrauch verschiedener Hardware- und Netzwerkkomponenten fest und optimieren so die zukünftige Komponentenauswahl.

Weitere Möglichkeiten in der Zukunft

Bei allen Bedenken sollte man jedenfalls nicht über die großen Möglichkeiten der Digitalisierung im Bezug auf die potentiellen Einsparungen an Co2 hinwegsehen. Schätzungen gehen davon aus, dass wir bis zu einem Drittel der benötigten Reduzierungen an klimaschädlichen Gasen durch die Verwendung von digitalen Strukturen in unserem Alltag einsparen können. Insbesondere der künstlichen Intelligenz wird hier im Zusammenspiel mit der Digitalisierung großes Potential prognostiziert: Durch KI kann sowohl in unserem Alltag, beispielsweise durch das Smart Home oder autonomes Fahren, aber auch beispielsweise in Serverfarmen umfangreich Co2 eingespart werden: Die künstliche Intelligenz überprüft Kühlsysteme, Luftdruck oder Temperatur und kann so die Rahmenbedingungen energieeffizient und gleichzeitig optimal für die Server halten. So kann auch in Zukunft mit Innovationen ein immer sparsamerer Betrieb gewährleistet werden.

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